TITELBILDER VON BERLINER ÄRZTE IM AOK-BUNDESVERBAND ZU SEHEN

 

Die von der Grafikagentur Sehstern gestalteten Titelbilder sind seit langer Zeit das Markenzeichen von BERLINER ÄRZTE. Humorvoll, hintergründig und intelligent nehmen sie die jeweilige Titelgeschichte auf und zeigen eindrucksvoll, dass sich hochkomplexe und oft auch abstrakte Inhalte auf den Punkt visualisieren lassen. So sind inzwischen 329 Titelbilder entstanden, die zum Teil Kultstatus genießen, beispielsweise das Titelbild „Gesunde Republik Deutschland“ von Heft 06/2013, das immer wieder zum Stöbern einlädt. Eine gelungene Auswahl von 43 Titelbildern ist aktuell im Atrium des AOK-Bundesverbandes in der Rosenthaler Straße zu sehen. Zur Präsentation auf den Bildtafeln wurden die Titelmotive aus ihrem ursprünglichen Zeitschriftenrahmen herausgelöst. In ihrer plakativen Reduktion vermitteln sie noch prägnanter die konzeptionelle Handschrift von Roland Matticzk, dem Mitbegründer und kreativen Kopf im Sehstern-Team. Die Arbeiten lesen sich zugleich wie eine Chronik der gesundheits- und sozialpolitisch relevanten Themen der letzten Jahre, zuweilen mit Berliner Lokalkolorit gewürzt.

Die Ausstellung gab es in anderer Zusammensetzung bereits 2013 im Foyer der Ärztekammer Berlin zu sehen. Seitdem sind einige neue Bilder hinzugekommen. Die AOK, die Ärztekammer Berlin und Sehstern arbeiten immer wieder in verschiedenen Projekten zusammen, allen voran der Berliner Gesundheitspreis, der alle zwei Jahre vom AOK-Bundesverband, der AOK Nordost und der Ärztekammer Berlin vergeben wird. Mehr zur diesjährigen Preisverleihung lesen Sie im nächsten Heft. Zur Eröffnung der Ausstellung am 15. Juni schilderten AOK-Vorsitzender Jürgen Graalmann (Foto Mitte), ÄKB-Präsident Dr. Günther Jonitz (re.) und „Titelbild-Ausdenker“ Roland Matticzk im Beisein von AOK- und ÄKB-Mitarbeitern bestgelaunt ihre Sicht auf die erfolgreiche Zusammenarbeit.

Ein kommentierter Ausstellungskatalog mit Abbildungen von 300 Titeln auf 128 Seiten (Hardcover) ist aktuell für 12 Euro bei Sehstern erhältlich.

© Text von Sascha Rudat, Berliner Ärzte 7/2015